Erfahrungsberichte

Nicht erinnerbare Traumen

Hier handelt es sich um Belastungen, die unsere Verhaltens- und Stressmuster sehr geprägt haben. Sie können auch Ursache für nicht erklärbare Ängste, Depressionen oder körperliche Beschwerden sein, für die es keine organische Erklärung gibt. Erfahrungen wie:

Pränatale Belastungen

Ungewollte Schwangerschaft

Viele meiner Klienten sind „nicht geplante Kinder“. Je nach dem wie belastend die Schwangerschaft für die Eltern zu ihrem damaligen Lebenszeitpunkt war, führt dies durch die Symbiose im Mutterleib auch zu schwerwiegenden Erfahrungen für das Kind. Schuldgedanken und Existenzängste der Eltern übertragen sich auf das Ungeborene und begleiten es unbewusst weiterhin durch sein Leben, besonders wenn sich die Situation der Eltern nicht nur zu Beginn der Schwangerschaft als schwierig darstellt. In diesem Zusammenhang treten manchmal auch Erfahrungen zu Tage, von denen viele Menschen glauben, der Fötus könne nichts erinnern.

Missglückter Abtreibungsversuch

Hierzu die Geschichte von Frau H.. Sie fühlte sich in engen Räumen bedroht, hatte dann unerklärliche Todesängste. Nach der Verarbeitung dieser für sie unbewusst folgenschweren Verzweiflungstat ihrer Mutter verschwanden Frau H.s Ängste und sie begann u.a. zu verstehen, warum sie häufig bei einer Erkrankung gedacht hatte, sie sei schwer krank vielleicht sogar behindert. Ihre Mutter hatte während der ganzen Schwangerschaft Ängste, dass sie vielleicht ihr Kind durch die Stricknadel so verletzt haben könnte, dass es einen Schaden davongetragen hätte.

Verlust eines Zwillings im Mutterleib

Herr M. litt nachdem sich seine Freundin von ihm getrennt hatte, unter nicht enden wollender Traurigkeit gekoppelt mit häufiger Übelkeit und zeitweiligen Erstickungsgefühlen. Seine Mutter hatte während seiner Schwangerschaft unter starker Übelkeit gelitten und musste aufgrund von Blutungen sehr viel liegen.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei Herrn M. um einen Zweieiigen Zwilling. Sein Zwilling ist in der frühen Schwangerschaft abgestorben. Durch das sich zersetzende Eiweiß im Mutterleib kommt es zu einer hohen Toxinbelastung, die zu Übelkeit, Krämpfen und auch Sauerstoffmangel für den überlebenden Fötus führen kann. Außerdem ist der überlebende Zwilling emotional sehr belastet durch Verlust seines ihm so nahe stehenden Zwillings. Jemand der immer zwei war, ist plötzlich allein und kann nicht weg, er muss neben dem Toten aushalten und wachsen.

Bei der Entfernung von Geschwüren und Abszessen findet man manchmal viele Jahre später noch Haare oder Gewebeteile des Fötus. Auch Hebammen sind sogenannte „Nester“ (in der Plazenta resorbierte vertrocknete Föten) bekannt. Man vermutet, dass jede 10. Geburt eine Zwillingsschwangerschaft ist.

Erkrankung der schwangeren Mutter

Auch hier kann es zu folgenschweren Erlebnissen für das Kind kommen, die sich später bei Stress oder eigenen Erkrankungen als belastende Gedanken oder körperliche Schmerzen und Missempfindungen wiederholen. Im Mutterleib fehlt dem Fötus vollständig das rationale Verstehen von Zusammenhängen. Dies führt häufig zu scheinbar nicht verständlichen Ängsten. Außerdem kommt es durch die notwendigen Medikamentengaben für die erkrankte Mutter zu starken körperlichen Auswirkungen für den Embryo. Siehe auch Operationen und Unfälle.

Eigene Geburt/Brutkasten/Kinderklinik

Geburten, die einen unerwarteten dramatischen Verlauf nahmen, belasten Mutter und Kind sehr. Manchmal haben Ängste in Tunneln oder in engen Aufzügen hier ihre Ursache. Begleitende Atemnot, Panik, Herzrasen, Schwindel, Ohnmachtgefühle lassen sich oft in solchen Geburten wiederfinden. Auch Kraftlosigkeit, Gedanken wie „ich schaffe es nicht“, Schmerzen im Unterleib, im Nacken/Kopf (Zangen- oder Saugglocke) können diese Erfahrung begleiten. Diese hier erwähnten Symptome können dann später auch im Erwachsenenalter bei existenziellen Krisen wieder auftreten, als scheinbar nicht erklärlich Empfindungen und körperliche nicht erklärliche Zustände. Auch die möglichen lebensrettenden Maßnahmen als Folgen einer solchen Geburt lassen sich lösungsorientiert verarbeiten und führen zu einer großen Entlastung für die Klienten. In diesen Fallen war es mir oft möglich, nicht nur Erwachsenen sondern auch Kindern und Jugendlichen zu helfen.

Frühe Trennung von der Mutter

Im Rahmen dieser oben beschriebenen Geburtsverläufe kann es. auch zu einer sehr frühen Trennung des Kindes von der Mutter bzw. von den Eltern kommen. Bindungsängste und Gefühle von großer Einsamkeit oder Isoliert sein lassen sich manchmal auf diese Weise verstehen und verarbeiten.

Die Angst vor der Angst

Depressionen scheinbar ohne Ursache

Albträume/Belastungen in Träumen